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Frühjahrswanderung des Heimatvereins wird zum außergewöhnlichen Erlebnis
Die traditionelle Frühjahrswanderung des Heimatvereins Mein VOLKERSDORF e. V. ist für viele Einwohner längst ein fester Termin im Kalender. Jahr für Jahr führt die Strecke rund um den Ort und wird dabei durch interessante, wissenswerte Beiträge ergänzt. In diesem Jahr wartete auf die Teilnehmer eine ganz besondere Überraschung: Ziel der Wanderung war die benachbarte Großbaustelle von ESMC.
Was ursprünglich als eher spontane und fast schon naive Anfrage begann – ob man im Rahmen der Wanderung einmal einen Blick hinter den Bauzaun werfen dürfe – entwickelte sich zu einem einmaligen Erlebnis für alle Beteiligten. Schließlich begleitet die Baustelle den Alltag der Volkersdorfer seit geraumer Zeit: Man fährt täglich daran vorbei, nimmt Einschränkungen in Kauf und verfolgt den Baufortschritt mit großem Interesse.
Die Resonanz auf diese besondere Wanderung war überwältigend. Während in den vergangenen Jahren rund 120 Teilnehmer gezählt wurden, folgten diesmal über 200 Interessierte der Einladung des Heimatvereins. Aufgrund der besonderen Rahmenbedingungen war im Vorfeld einiges zu organisieren: So mussten aus rechtlichen Gründen von allen Teilnehmern Unterschriften eingeholt und bereits vor Ort Besichtigungsgruppen eingeteilt werden.
Kurz nach 10 Uhr setzte sich die große Wandergruppe in Bewegung. Schon die kurze Überquerung der Staatsstraße stellte angesichts der großen Menschenmenge eine Herausforderung dar.
Auf dem Gelände angekommen, wurden die Besucher vom ESMC Geschäftsführer Dr. Christian Koitzsch gemeinsam mit der Vereinsvorsitzenden des Mein VOLKERSDORF e.V. Bianka Wolf herzlich begrüßt.
Insgesamt acht Guides standen bereit, um die Teilnehmer in kleineren Gruppen durch verschiedene Stationen des Rohbaus des zukünftigen Verwaltungsgebäudes zu führen. Dabei erhielten die Besucher spannende Einblicke, zahlreiche interessante Informationen und Antworten auf ihre Fragen. Besonders beeindruckend war wohl für viele, wie bei dem Projekt unterschiedliche Anforderungen und Arbeitsweisen – insbesondere aus Taiwan und Deutschland – miteinander vereint werden.
Nach der informativen Besichtigung wartete ein kulinarischer Ausklang auf die Wandergruppe: Ein Foodtruck bot sowohl taiwanesische Spezialitäten als auch klassische deutsche Bratwurst an und sorgte damit für eine gelungene Verbindung beider Kulturen. Im Anschluss wurde noch ein gemeinsames Gruppenfoto aufgenommen
So endete eine Frühjahrswanderung, die den Volkersdorfern noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Mit vielen neuen Eindrücken und dem Bewusstsein, Teil eines einmaligen Ereignisses gewesen zu sein, verabschiedeten sich die Teilnehmer von ihrem großen Nachbarn – der Baustelle, die ihren Alltag prägt und nun ein Stück näher gerückt ist.




